
Artikel von Patrick Agostini
KI-Inhalte richtig kennzeichnen: Der Praxisleitfaden für Website und Social Media
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Wer Chatbots, KI-Bilder, KI-Stimmen oder KI-Texte einsetzt, fragt sich seither: Muss ich das jetzt alles kennzeichnen? Die kurze Antwort: Nein. Der AI Act verpflichtet Unternehmen nicht dazu, jeden KI-generierten Inhalt zu kennzeichnen – die Pflichten treffen klar abgegrenzte Situationen, nicht jeden Einsatz eines KI-Tools. Genau hier entsteht in der Praxis das Problem: Manche Unternehmen kennzeichnen aus Unsicherheit alles und wirken dadurch unprofessionell. Andere kennzeichnen zu wenig und riskieren einen Verstoß. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, welche vier Fälle Artikel 50 regelt, welche Ausnahmen greifen und wie Sie auf Website und Social Media konkret kennzeichnen.

Die neue Whistleblower Richtlinie – was Unternehmen jetzt tun sollten
Mit der neuen EU Whistleblower Richtlinie will Brüssel den Whistleblowing erstmals EU-weit regeln und harmonisieren. Das erklärte Ziel ist ein besserer Schutz für Whistleblower. Wer auf Verstöße gegen Unionsrecht und unethisches Verhalten in einem oder durch ein Unternehmen hinweist, soll keine Sanktionen befürchten müssen. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen geeignete Strukturen schaffen und die Anonymität der Hinweisgeber wahren. Wir schildern, was dies für die Unternehmen bedeutet und wie sich die Herausforderungen meistern lassen.

Wie Datenschutz und Compliance zusammenhängen
Das Thema Datenschutz wird in vielen Unternehmen häufig vernachlässigt und landet weiter unten auf der Prioritätenliste. Dabei spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle und nimmt eine besondere Position in der Compliance eines Unternehmens ein.