Compliance & IT, verständlich erklärt.
Regulatorik ändert sich schneller, als die meisten Unternehmen mitkommen. Hier ordnen wir neue Pflichten, Fristen und Sicherheitsthemen ein - ohne Juristendeutsch, mit konkreten Handlungsschritten für KMU.
KI-Inhalte richtig kennzeichnen: Der Praxisleitfaden für Website und Social Media
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act. Wer Chatbots, KI-Bilder, KI-Stimmen oder KI-Texte einsetzt, fragt sich seither: Muss ich das jetzt alles kennzeichnen? Die kurze Antwort: Nein. Der AI Act verpflichtet Unternehmen nicht dazu, jeden KI-generierten Inhalt zu kennzeichnen – die Pflichten treffen klar abgegrenzte Situationen, nicht jeden Einsatz eines KI-Tools. Genau hier entsteht in der Praxis das Problem: Manche Unternehmen kennzeichnen aus Unsicherheit alles und wirken dadurch unprofessionell. Andere kennzeichnen zu wenig und riskieren einen Verstoß. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, welche vier Fälle Artikel 50 regelt, welche Ausnahmen greifen und wie Sie auf Website und Social Media konkret kennzeichnen.
NIS2 ab 2026: Diese Pflichten kommen auf KMU zu.
Die NIS2-Richtlinie (EU 2022/2555) ist die bislang weitreichendste Cybersicherheits-Regulierung der Europäischen Union - und sie betrifft deutlich mehr Unternehmen als ihre Vorgängerin. Viele mittelständische Betriebe gehen noch davon aus, dass „Cybersicherheits-Pflichten“ nur etwas für Großkonzerne oder kritische Infrastrukturen seien. Das ist ein Irrtum, der teuer werden kann. Da die Umsetzung in nationales Recht in mehreren Mitgliedstaaten erst nach und nach greift, rückt 2026 für viele Unternehmen zum Jahr der tatsächlichen Anwendung. Wer jetzt nicht beginnt, gerät unter Zeitdruck. Dieser Beitrag fasst zusammen, wer betroffen ist, welche Pflichten konkret gelten und wo die Geschäftsleitung persönlich in der Verantwortung steht.
ISO 42001 & Muster KI-Richtlinie: Ihr Kompass durch den EU AI-Act – Pragmatisch und effizient
Der EU AI Act verlangt von Unternehmen systematische Governance-Strukturen für den rechtskonformen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Doch wo fängt man an? Wie kann man diese komplexen Anforderungen praktisch umsetzen, ohne den Geschäftsbetrieb lahmzulegen? ISO 42001 ist der erste internationale Standard für KI-Management-Systeme und übersetzt viele abstrakte AI-Act-Anforderungen in 38 konkrete Kontrollen – eine praxiserprobte Blaupause, die Ihnen hilft: In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die Struktur der ISO 42001 nutzen, um den AI-Act pragmatisch zu erfüllen – mit unserer Muster-Richtlinie effizient umsetzbar. Dieser integrative Ansatz spart nicht nur Zeit, sondern reduziert Ihre KI-Compliance Kosten erheblich.

Die neue Whistleblower Richtlinie – was Unternehmen jetzt tun sollten
Mit der neuen EU Whistleblower Richtlinie will Brüssel den Whistleblowing erstmals EU-weit regeln und harmonisieren. Das erklärte Ziel ist ein besserer Schutz für Whistleblower. Wer auf Verstöße gegen Unionsrecht und unethisches Verhalten in einem oder durch ein Unternehmen hinweist, soll keine Sanktionen befürchten müssen. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen geeignete Strukturen schaffen und die Anonymität der Hinweisgeber wahren. Wir schildern, was dies für die Unternehmen bedeutet und wie sich die Herausforderungen meistern lassen.

Wie Datenschutz und Compliance zusammenhängen
Das Thema Datenschutz wird in vielen Unternehmen häufig vernachlässigt und landet weiter unten auf der Prioritätenliste. Dabei spielt der Datenschutz eine zentrale Rolle und nimmt eine besondere Position in der Compliance eines Unternehmens ein.
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